Tiefe Töne auf dem Saxophon spielen

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Saxophon lernen: Tiefe Töne auf dem Saxophon spielen – Video: Saxophon tiefes B, tiefes H

Die ganz tiefen Töne auf dem Saxophon zu spielen – vor allem das B und das H – ist vor allem am Anfang nicht ganz leicht. Hier ein paar Tipps die dir helfen werden, schnell Fortschritte zu machen:

Für die Töne im riefen Register braucht man viel Luft. Atme also tief ein, so dass du einen guten Luftdruck erzeugen kannst. Und mit einem starken Luftdruck sprechen die tiefen Töne auch gut an.

Übe die tiefen Töne laut und mit einem vollen, sonoren Sound. So bekommst du ein gutes Gefühl für das tiefe Register und kannst dann mit der Zeit üben, diese Töne auch leiser und weicher zu spielen.

Achte darauf, alle Klappen so zu drücken, dass sie sauber schließen. Da gerade das tiefe B und H für den kleinen Finder der linken Hand recht unangenehm zu drücken sind, passiert es dabei leicht mal, dass man eine andere Klappe nicht schließt.

Ein zu fester Ansatz bei tiefen Tönen führt dazu, dass sie eine Oktave nach oben „springen“. Man spielt dann aus Versehen den ersten Oberton des Tons. Spiele also locker und mit wenig Spannung im Ansatz, dann sprechen auch das tiefe B und H gut an. Generell gilt: Je tiefer der Ton auf dem Saxophon, desto lockerer sollte der Ansatz sein.

Wenn trotz aller Versuche und allem Rumprobieren die tiefen Töne bei dir gar nicht ansprechen wollen, so kann der Grund auch beim Saxophon liegen. Wenn die Polster schlecht decken, dann sprechen die tiefen Töne nur noch schlecht oder gar nicht mehr an.
Falls das bei deinem Saxophon der Fall sein könnte, so gehe zu einem Saxophon-Reparateur und lass das Instrument dort durchchecken.

Übe tiefe Töne jeden Tag als Teil deiner Einspiel-Routine. So arbeitest du jeden Tag an diesem auf dem Saxophon recht schwierigen Register und wirst jeden Tag ein kleines

Die Haltung beim Saxophon spielen – Video: Saxophon lernen für Anfänger

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https://www.youtube.com/watch?v=dB3UWLgIJwM

Die Haltung beim Saxophon spielen – Video: Saxophon lernen für Anfänger

Zunächst einmal ein Tipp vorneweg: Übt und spielt wann immer es geht im Stehen. Wenn wir stehen sind wir aufrecht und so kann der Atem am besten fließen. Und die meisten von uns sitzen sowieso den ganzen Tag über viel zu viel, ob im Büro, im Auto oder vor dem Fernseher. Also wenn ihr nicht gerade eine zweistündige Big Band-Probe habt, versucht, im Stehen zu spielen.

Beim Spielen ist eine aufrechte und zugleich entspannte Haltung das Ideal. Dafür ist zunächst einmal die Höheneinstellung des Nackengurtes (oder des Schultergurtes) wichtig. Hängt das Saxophon zu tief, so musst du einen Rundrücken machen um mit dem Mund zum Mundstück zu kommen. Hängt es zu hoch, so musst du im Nacken einknicken. Die ideale Höhe ist so, dass du ohne Anstrengung und Anspannung mit dem Mund mühelos zum Mundstück kommst. Probiere am besten ein wenig herum und schaue auch mal im Spiegel, ob die Höhe gut passt. Manchmal kann einen das Körpergefühl täuschen und man sieht im Spiegel, dass die Höhe vielleicht doch noch nicht ganz stimmt.

Durch das Gewicht des Saxophons, das Druck auf die Halswirbelsäule ausübt, besteht die Gefahr dies mit einem Hohlkreuz in der Lendenwirbelsäule auszugleichen. Achte darauf, die Hüfte nicht einzuknicken und beim Spielen den ganzen Rücken gerade zu halten.

Ebenso ist es wichtig, die Schultern locker zu lassen. Mit angespannten und hochgezogen Schultern ist es fast unmöglich, tief in den Bauch zu atmen. Was dann nur noch möglich ist, ist eine flache Brustatmung – für uns Saxophonisten nicht ideal. Also locker lassen und tief durchatmen.

Die Beine sind am besten in den Knien leicht gebeugt. So hast du einen stabilen und zugleich weichen Stand. Die Füße können entweder nebeneinander stehen oder der linke oder rechte Fuß leicht vorne. Hier kannst du abwechseln und variieren.

Probiere mit diesen Elementen ein bisschen herum und finde heraus, was sich gut für dich anfühlt. Allein sich bewusst zu machen, welche Haltung der Körper gerade einnimmt und wahrzunehmen wie es sich anfühlt, ist schon sehr hilfreich und kann sehr wohltuend sein.

Die A-Blues-Tonleiter auf dem Saxophon und ein Blues-Lick

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https://www.youtube.com/watch?v=JtOshF5MLF8

Die A-Blues-Tonleiter auf dem Saxophon und ein Blues-Lick – Video: Saxophon Improvisation, Bluestonleiter

Die A-Moll-Pentatonik (also die Töne A, C, D, E und G) bildet das Basisgerüst der A-Bluesskala. Dazu kommt als dissonante Einfärbung die Bluenote, also die b5. In A-Moll ist die Quinte über dem Grundton (also die 5) das E, einen Halbton darunter ist das Es, dies ist also die Bluenote.

Die Blues-Tonleiter ist ein wichtiges Element für jeden Saxophonisten, der auf seinem Instrument improvisieren will. Die Basis bildet dabei immer die jeweilige Moll-Pentatonik, die es zuerst zu beherrschen gilt, bevor du die Bluenote hinzufügen kannst.

Sobald die Blues-Skala gut läuft, kannst du das hier im Video vorgestellte Blues-Lick ausprobieren und möglichst auch auswendig lernen. So hast du eine solide Basis, um von hier aus mit deinen eigenen Ideen weiter fortzufahren und das Gelernte zu variieren und so dem Ganzen deinen eigenen Stempel aufzudrücken.

Viel Spaß beim Spielen und Ausprobieren.

Den Song „Sunny“ auf dem Saxophon spielen

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Saxophon Songs lernen #2: Den Song „Sunny“ auf dem Saxophon spielen – Video: Saxophon lernen

Sunny wurde von Bobby Hebb in den 1960er-Jahren komponiert und es gibt auch eine tolle Aufnahme von ihm aus dem Jahr 1966. Darüber hinaus wurde der Song vielfach gecovert, unter anderem von Stevie Wonder, Ella Fitzgerald, Manfred Mann. Es ist ist auf jeden Fall einer der Klassiker der Pop- und Soul-Geschichte.

Ich zeige euch hier im Video die Melodie in der Tonart Fis-Moll. Das ist die Tonart, in der Sunny auf dem Altsaxophon oft gespielt wird. Für Tenorsaxophonisten wäre es H-Moll. Aber da es ein Song ist, von dem es so viele Versionen in verschiedenen Tonarten gibt, kann es nicht schaden, ihn in mehreren Tonarten zu beherrschen. Also auch wenn du Tenorsaxophon spielst, dann spiele die Melodie erst mal in Fis-Moll nach und transponiere sie später in deine Tonart – Melodien in verschiedene Tonarten zu transponieren ist sowie eine gute Übung, aber dazu in einem anderen Video mehr.

Die Melodie von Sunny basiert auf der Fis-Moll-Pentatonik (also einer 5-Ton-Leiter). Meine Empfehlung ist, als Vorbereitung erst einmal die Fis-Moll-Pentatonik ein paar Mal durchzuspielen, um das verwendete Tonmaterial in den Fingern und Ohren zu haben. Wenn die Pentatonik gut läuft und alle Töne klar sind, dann geht auch das nachspielen der einzelnen Phrasen viel leichter von der Hand.

Die Melodie ist insgesamt 16 Takte lang und lässt sich gut in 2 Abschnitte von je 8 Takten aufteilen. Wie bei solchen Songs üblich nenne ich die ersten 8 Takte den A-Teil und die zweiten 8 Takte den B-Teil. Der A-Teil besteht aus aus einer 4-taktigen Phrase, die zweimal gespielt wird und die gerne beim zweiten mal variiert werden kann. Der B-Teil besteht fast nur aus 3 Tönen, die in verschiedenen Kombinationen und Rhythmen aneinandergereiht werden – aber schaut einfach ins Video rein…

Saxophon Sound verbessern: Auf dem Mundstück üben

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https://www.youtube.com/watch?v=mcsphxK50KA

Saxophon Sound verbessern: Auf dem Mundstück üben – Video: Saxophon Mundstück, Saxophon Ansatz

Nur auf dem Saxophon Munstück zu üben und zu lernen, gerade Töne zu halten und kontrolliert kleine Melodien zu spielen ist ein sehr gute Übung, die sich positiv auf den Saxophon Ansatz und den Sound auswirken wird

Dabei nimmst du das Mundstück in eine Hand und hältst es im gleichen Winkel den es auch hätte, wenn es auf das Saxophon gesteckt wäre. So kannst du gleich die erste Grundübung auf dem Saxophon Mundstück spielen, nämlich einen langen Ton lange und möglichst gerade – also ohne Schwankungen in der Tonhöhe – zu halten.

Da die Luftsäule beim Mundstück natürlich wesentlich kürzer ist, als beim ganzen Saxophon, ist es auch um einiges schwieriger, einen Ton gerade zu halten. Der Grund dafür ist, dass bei einer kurzen Luftsäule jede kleine Bewegung im Ansatz und Ungleichmäßigkeit im Luftdruck starke Auswirkungen auf den Ton hat.

Es gilt also bei dieser Übung, die drei wichtigsten Elemente für einen guten und sauberen Ton gut zu kontrollieren:
1.) Die Stütze, also das Zusammenspiel der Zwerchfell- und Bauchmuskular. Dies ist wichtig, um einen gleichmäßigen Luftdruck zu erzeugen.
2.) Die Spannung im Ansatz, also der Lippen und des Unterkiefers. Dies ist von Bedeutung, um die Tonhöhe gleichmäßig zu halten.
3.) Die Form des Gaumens. Dies ist von Bedeutung für die Klangfarbe und hat auch einen Einfluss auf die Tonhöhe. Meine Empfehlung ist, dass du dir den Vokal „Aaaa“ vorstellst und so der Gaumen eine offene Position einnimmt.

Wenn das Halten von langen Tönen auf dem Mundstück schon gut klappt, kannst du die nächste Übung ausprobieren: Kleine Melodien bestehend aus nur wenigen Tönen. Da die Töne erst mal noch dicht beieinander liegen sollten empfehle ich hier, die ersten drei Töne der Dur- oder Molltonleiter auf- und abwärts zu spielen. Wichtig hierbei ist, jeden Ton anzustoßen und auf saubere Intonation zu achten.

Wenn auch diese Übung gut klappt, kannst du dazu übergehen, längere und schwierigere Melodien mit größeren Intervallen nur auf dem Mundstück zu spielen. Aber auch hier nicht vergessen, kontrolliert und sauber zu spielen. Denn nur dann hilft einem diese Übung, auch mit dem Saxophon sauber und kontrolliert zu spielen und führt so auf Dauer zu einem besseren Saxophon Sound.

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